Sulgen

 

 

 

 

 


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Wie Phoenix aus der Asche

2007 stand der Gemeinnützige Frauenverein der Evangelischen Kirchgemeinde Sulgen kurz vor dem Aus, jetzt ist der Verein wieder aktiv. Die ausserordentliche  Mitgliederversammlung bestimmte letzten Freitag einen  neuen Vorstand unter dem Co-Präsidium von Susanne Blaser und Susanne Harder.  

Verwaistes Präsidium und  Mangel an Vorstands- und aktiven Mitgliedern stellten den Gemeinnützigen Frauenverein der Evangelischen Kirchgemeinde Sulgen im November 2007erstmals vor die Frage, ob endgültig das Aus drohe. Da sich im Folgejahr die erhoffte Lösung nicht einstellte, stand die Auflösung des Vereins an. Der Vorstand trat an der 135. Mitgliederversammlung geschlossen zurück. Doch statt der Auflösung beschloss die Versammlung im November 2008 die Sistierung jeglicher Aktivitäten. Sie folgte damit der Anregung der Präsidentin des kantonalen Dachverbandes Ruth Dütsch. Spontan hat sich noch am selben Abend eine Planungsgruppe zur Rettung des 135-jährigen Vereins gebildet. Die Arbeit der 9 Frauen zeigte Erfolg, der Verein wurde wieder aktiviert.

Vorstand aus Planungsgruppe

Am Freitag lud die Gruppe zur ausserordentlichen Mitgliederversammlung ein. Die zahlreich erscheinenden Mitglieder nahmen die Ideen der Planungsgruppe an. Einstimmig wählte die Versammlung den Vorstand, der aus dieser Gruppe hervorging und stimmte der neu eingeführten Ressortzuteilung und der Statutenänderung zu. Das Präsidium wird von Susanne Blaser aus Sulgen und Susanne Harder aus Hessenreuti gemeinsam geführt. Sie werden unterstützt von Daniela Scherrer, Kassierin aus Donzhausen, Doris Munz, Aktuarin aus Schönenberg und den Beisitzerinnen Margrith Bruderer aus Schönenberg und Esther Pöschl aus Sulgen. Nebst formalen Konkretisierungen ist in den geänderten Statuten die Mitgliedschaft im Dachverband des Thurgauischen Gemeinnützigen Frauenvereins (TGV), die Ermächtigung über Sonderausgaben bis 1000 Franken an den Vorstand sowie die Anpassung des Rechnungsjahres ans Kalenderjahr festgeschrieben.

Besuch im Fernsehstudio „al dente“

Das Jahresprogramm verbindet Bewährtes mit Neuem. Festgehalten wird auch in nächster Zukunft an den Stricknachmittagen und dem Strickwarenverkauf, der Fastensuppe, am Kerzenziehen und Kinder-Basteln, Weihnachtsbescherung und Adventsmarkt. Wieder aktiviert werden Fraue-Zmorge mit Referat und Adventsmarkt mit Vorbereitungswoche. Künftig sollen vermehrt Referate und Angebote, die auch jüngere Frauen ansprechen, im Jahresprogramm aufgenommen werden. So ist am 12. August ein Besuch im Fernsehstudio zur Sendung „al dente“ geplant und zweimal in der Adventszeit Kinderbetreuung, damit Mama und Papa ungestört Weihnachtseinkäufe erledigen oder sich entspannen können.

 Brunhilde Bergmann

  


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